Bericht

Bericht NRW debattiert Europa 2016/2017

NRW debattiert Europa 2.0 – Münster entscheidet hitziges Finale für sich

Bei der Neuauflage des Debattierwettstreits „NRW debattiert Europa“ am Donnerstag, dem 12. Januar 2017, entschied das Team der Universität Münster die Neuauflage des letztjährigen Finales gegen die Universität Duisburg-Essen knapp für sich. Die von einigen Zwischenrufen und Fragen gespickte Debatte zur These „die richtige Antwort auf den Brexit ist eine Vertiefung der Europäischen Integration“ zeigte auch, wie aktiv sich das Publikum aufgrund des gewählten Debattierstils einbringen konnte.

„NRW debattiert Europa“ ist ein Projekt, das vom Duisburger Professor Michael Kaeding in Kooperation mit der westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Ruhr Universität Bochum sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2015 ins Leben gerufen wurde. Es bietet Bachelor- und Masterstudierenden die Möglichkeit, ihre Debattierfähigkeit in einem kompetitiven Umfeld auszubauen und gleichzeitig ihr Wissen über europarelevante Fragen zu erweitern.

In den Vorrunden setzte sich Duisburg-Essen gegen das Team aus Bochum sowie Münster gegen Düsseldorf durch. Die Jury, bestehend aus den Leitern der Europe Direct Center in Duisburg und Neuss sowie einem Mitarbeiter der Stiftung Mercator und einer Mitarbeiterin des Büros der Europäischen Kommission in Bonn, lobte das Fachwissen und die rhetorischen Fähigkeiten der Debattierenden und hätte am liebsten alle als Sieger gekürt. Julia Fleck aus dem Duisburger Team erhielt die Auszeichnung als beste Rednerin. Sie überzeugte durch ihre Schlagfertigkeit, stringente Argumentation und der gekonnten Widerlegung der gegnerischen Argumente.

In seinem Grußwort betonte Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei die Bedeutung der Veranstaltung und stimmte die Studierenden mit einer 40-minütigen Grundsatzrede zum Thema Europa auf die kommenden Debatten ein.