Bericht

Bericht NRW debattiert Europa 2017/2018

 

NRW debattiert Europa 3.0

Köln räumt ab

Duisburg „Ich könnte einen Kasten Bier darauf wetten, dass es 2025 keine Vereinigten Staaten von Europa geben wird“, so eröffnete Rainer Steffens, Leiter der Landesvertretung NRW in Brüssel, den Debattierwettstreit „NRW debattiert Europa“. Dieser fand am 16.01.2018 im Audimax der Universität Duisburg-Essen statt.

Bei der Neuauflage der Abschlussveranstaltung „NRW debattiert Europa 3.0“ nahmen insgesamt über 250 Studierende aus ganz NRW teil. Die Mannschaften für die Abschlussveranstaltung auf dem Duisburger Campus kamen von den Universitäten Bochum, Duisburg-Essen, Düsseldorf, Köln, Münster und Wuppertal. In den Vorrunden setzten sich Wuppertal, Münster und Köln durch. Im Halbfinale kam es dann zur Wiederauflage des letztjährigen Finales zwischen Duisburg-Essen und Münster. Parallel dazu debattierten Köln und Wuppertal um den Finaleinzug. Köln und Duisburg-Essen setzten sich letztendlich durch, sodass beide Teams das über Twitter bestimmte Finalthema „war die Osterweiterung der Europäischen Union ein Fehler?“ debattierten.

Am Ende gewann das Kölner Team und konnte den „NRW debattiert Europa“-Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Das Siegerteam wurde zudem vom Jurymitglied Wilhelm Bonse-Geuking zur Verleihung des Jugendkarlspreises am 8. Mai 2018 im traditionsreichen Krönungssaal des Rathauses der Stadt Aachen und zum Europaforum eingeladen. Als beste Rednerin wurde die Kölnerin Ann-Kathrin Schäfer gleich zwei Mal ausgezeichnet – einmal durch die Jury und einmal durch das Publikum.

Der Initiator und Schirmherr von „NRW debattiert Europa“, Prof. Dr. Michael Kaeding, zeigt sich glücklich: „Das dritte Jahr von ‚NRW debattiert Europa‘ war ein Rekordjahr. So viele Teilnehmer hatten wir noch nie. Sieben Universitäten nahmen mit insgesamt 264 Studierenden teil und unsere Jury wuchs von vier Mitgliedern im letzten Jahr auf elf in diesem. Europa kann immer noch begeistern. Die Verantwortung für das Europa der Zukunft liegt in den Händen der Studierenden.“

„NRW debattiert Europa“ ist ein Projekt, das vom Duisburger Professor Michael Kaeding in Kooperation mit der Staatskanzlei und weiteren Nordrhein-Westfälischen Universitäten ins Leben gerufen wurde. Es bietet Bachelor- und Masterstudierenden die Möglichkeit, ihre Debattierfähigkeit in einem kompetitiven Umfeld auszubauen und gleichzeitig ihr Wissen über europarelevante Fragen zu erweitern. 2016 wurde es mit dem europäischen Pademia Lehrpreis ausgezeichnet.

 

 

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen