Die Jury der Abschlussveranstaltung NRW debattiert Europa 2019/2020

Landry Charrier

Dr. habil. Landry Charrier studierte an den Universitäten von Nantes und Düsseldorf. Zwischen 2007 und 2017 lehrte er am Germanistischen Institut der Universität Clermont Auvergne als Maître de conférences. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen (20. Jahrhundert), die Idee eines Vereinigten Europas und der Friedensgedanke. Zwischen 2010 und 2017 war er Programmbeauftragter des integrierten Studiengangs »Deutsch-französische Studien« (Clermont-Ferrand-Regensburg). Für seine Veröffentlichungen und sein Engagement erhielt er 2014 die PEDR (Promotions- und Forschungsprämie) und wurde 2016 mit der Palmes Académiques (Officier) honoriert. Seit dem 1.09.2017 ist er Hochschulattaché der französischen Botschaft für NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland. Er leitet gleichzeitig das Institut français Bonn.

Josef Pilgram

Hermann Josef Pilgram (Jg. 1955) ist Diplom-Ingenieur und arbeitet im Marketing und als Journalist. Seit 1991 gehört er für Bündnis 90/Die Grünen dem Rat der Stadt Aachen an, wo er sich unter anderem dem Themenschwerpunkt Kultur widmet. Seit 2004 ist er Mitglied des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e.V.

Annkatrin Kaiser

Annkatrin Kaiser leitet den Europabereich der Stiftung Mercator. Die Stiftung Mercator ist eine private Stiftung mit Sitz im Ruhrgebiet, die sich für Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit in Europa einsetzt. Vor ihrer Tätigkeit bei der Stiftung arbeitete Annkatrin Kaiser in verschiedenen NGOs und einer Politikberatung. Sie studierte Volkswirtschaftslehre, Philosophie und Politikwissenschaften in Bayreuth, Duisburg und Istanbul.

Stefan Endell

Stefan Endell, Redakteur mit besonderen Aufgaben bei der Neuen Ruhr Zeitung (Essen, Duisburg), hat an der Universität Münster und an der Sorbonne Paris Romanistik und Geschichte studiert und dies mit Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. 1994 kehrte Endell als Stipendiat des französischen Außenministeriums für drei Monate nach Paris zurück. Neben seiner langjährigen journalistischen Tätigkeit für die größte deutsche Tageszeitungsgruppe ist Endell zudem seit Jahrzehnten ein aktiver Gestalter für das zivilgesellschaftliche Franco-Allemand in Europa. Von 2010 bis 2019 war Endell als Mitglied im Vorstand der Vereinigung Deutsch- Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG) zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 25 Jahren ist Endell zudem aktives Mitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg.

 

Joachim Fischer

Joachim Fischer besitzt Migrationshintergrund. Geboren auf der schwäbischen Alb zog es ihn 1994 nach abgeschlossenem Studium in Konstanz (als Dipl.-Verwaltungswissenschaftler) und der Rutgers University/USA (Masters of Science) sowie einem beruflichen Zwischenstopp in Frankfurt am Main nach Duisburg. Dort arbeitet er seitdem in der Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik. Derzeit leitet er dort das Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Duisburg.

„Es ist spannend und aufregend zu sehen, welche Gedanken sich junge Menschen über die eigene Zukunft und die Europas machen und dafür auf höchstem Niveau debattieren.“

 

Simon Gutleben

Simon Gutleben ist Landesgeschäftsführer der Jungen Europäischen Föderalisten in NRW und für die Europa-Union NRW tätig. Beide Vereine setzen sich unabhängig und überparteilich für die Vereinigung der Völker Europas auf einer föderativen, freiheitlichen, rechtsstaatlichen und demokratischen Grundlage ein. Er schloss ein Masterstudium der Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum ab.

“In Zeiten, in denen eine neue politische Polarisierung zu Fragen der Zukunft Europas entsteht, ist es wichtig, dass Ideen inhaltlich diskutiert werden. Das Debattenformat ermöglicht und belohnt gute Argumentationen und die Auseinandersetzung mit anderen Positionen zu einem Thema.”

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Janis Fifka

Janis Fifka ist seit 2011 Mitglied des European Youth Parliament, war dort zwei Jahre ehrenamtlich im Vorstand des deutschen Nationalkomitees und hatte zudem leitende Verantwortung in der Organisation diverser mehrtägiger Jugendkonferenzen inne. Das Bildungsprogramm erreicht jährlich mehr als 30.000 Jugendliche und junge Erwachsene in 40 Ländern. Neben dem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Münster und Berlin ist Janis Fifka freiberuflich als Trainer und Moderator tätig.

“Meine Hoffnung ist, dass der Wettbewerb die Teilnehmenden und andere Studierende motiviert, auch außerhalb des Seminarraums und nach der Preisverleihung über das Europa von morgen zu diskutieren und sich für die Veränderungen, die sie sich wünschen, zu engagieren.”

Ruth Harte

Ruth Harte ist Europabeauftragte im Rhein-Kreis-Neuss und leitet dort das Europe Direct Informationszentrum Mittlerer Niederrhein.

„Ich habe auch im zweiten Jahr des neuen Debattier-Wettbewerbs für Studentinnen und Studenten sehr gerne als Mitglied der Jury teilgenommen, weil es gerade in den jetzigen politisch und wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten so fundamental wichtig ist, für die Europäische Idee und Einigung zu streiten und gleichzeitig das rhetorische Rüstzeug für eine überzeugende Darstellung und Vermittlung der umfassenden EU-Politikbereiche und was sie an Vorteilen für jeden Einzelnen bedeuten können, zu erhalten.“

 

Patrycja Sypel

Patrycja Sypel ist Referentin für Kommunikation der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn.

„Beim Projekt NRW debattiert Europa ist eigentlich nicht wichtig, wer den ersten Preis gewinnt. Viel wichtiger ist die Botschaft, dass es junge Leute gibt, die sich für Zukunft Europas einsetzen und um sie debattieren.

 

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