Berichterstattung

Wintersemester 2016/2017

 

„Hitzige Diskussionen & spannende Wortgefechte waren in dieser Woche an der Universität Duisburg-Essen vorprogrammiert. Denn zum zweiten Mal fand dort die Veranstaltung „NRW debattiert Europa“ statt. Vier Unis treten dabei gegeneinander an, wer die besseren Argumente liefert, gewinnt.“

Studio 47:

 

 

„Professor Michael Kaeding lehrt Europäische Integration und Europapolitik in Duisburg und ist Mitorganisator der Initiative „NRW debattiert Europa“. Er kämpft gegen diesen Eindruck. „Wir wollen Studenten mit diesen Veranstaltungen zusammenbringen, um Meinungen über Europa auszutauschen“, erklärt Michael Kaeding den Ansatz.
Man müsse klar feststellen, dass es Europa nicht gut gehe. „Es gibt das Problem der Legitimation – das Europäische Parlament muss gestärkt werden. Und eine Existenzkrise“, sagt Kaeding mit Blick auf den Brexit.
Lösungsideen gebe es verschiedene. Diese auszuarbeiten und in einer Diskussion zu verteidigen, war die Aufgabe der Debattier-Teams. „Die Studierenden sollen lernen, Standpunkte überzeugend zu vermitteln und auch andere von ihrer Sicht zu überzeugen. Für seine eigene Meinung einzutreten, ist doch der Hauptgedanke der Demokratie“, sagt Kaeding.“

WAZ vom 13. Januar 2017: https://www.waz.de/staedte/duisburg/an-der-universitaet-duisburg-wird-um-europa-gestritten-id209258827.html

 

 

„Denn: Wer im Masterstudiengang „Europäische Politik“ eingeschrieben ist, muss von Berufs wegen an eine europäische Zukunft glauben. Insofern werden die in Europa umhergehenden Gespenster hier besonders sensibel wahrgenommen. Hier studieren quasi die EU-Ghostbuster, Gespensterjäger im Auftrag des europäischen Geistes. Und denen möchte man wünschen, ihre Debatten im kommenden Jahr vielleicht mal abends und in größerer Öffentlichkeit zu führen. Auch NRW-Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense mahnte in seiner Eröffnungsrede: ‚Debatten werden nicht in Hörsälen entschieden, sondern in den sozialen Medien.'“

NRZ vom 13. Januar 2017: http://www.nrz.de/region/studierende-streiten-ueber-die-zukunft-europas-id209259285.html