Presseinformationen

Presseinformation vom 13. Januar 2017

NRW debattiert Europa 2.0

Münster entscheidet hitziges Finale für sich

Duisburg Bei der Neuauflage des Debattierwettstreits „NRW debattiert Europa“ gewann das Team der Universität Münster die Neuauflage des letztjährigen Finales gegen die Universität Duisburg-Essen knapp für sich. Die von einigen Zwischenrufen und Fragen gespickte Debatte zur These „die richtige Antwort auf den Brexit ist eine Vertiefung der Europäischen Integration“ zeigte auch, wie aktiv sich das Publikum aufgrund des gewählten Debattierstils einbringen konnte.

„NRW debattiert Europa“ ist ein Projekt, das vom Duisburger Professor Michael Kaeding in Kooperation mit der westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Ruhr Universität Bochum sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2015 ins Leben gerufen wurde. Es bietet Bachelor- und Masterstudierenden die Möglichkeit, ihre Debattierfähigkeit in einem kompetitiven Umfeld auszubauen und gleichzeitig ihr Wissen über europarelevante Fragen zu erweitern.

In den Vorrunden setzte sich Duisburg-Essen gegen das Team aus Bochum sowie Münster gegen Düsseldorf durch. Die Jury, bestehend aus den Leitern der Europe Direct Center in Duisburg und Neuss sowie einem Mitarbeiter der Stiftung Mercator und einer Mitarbeiterin des Büros der Europäischen Kommission in Bonn, lobte das Fachwissen und die rhetorischen Fähigkeiten der Debattierenden und hätte am liebsten alle als Sieger gekürt. Julia Fleck aus dem Duisburger Team erhielt die Auszeichnung als beste Rednerin. Sie überzeugte durch ihre Schlagfertigkeit, stringente Argumentation und der gekonnten Widerlegung der gegnerischen Argumente.

In seinem Grußwort betonte Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei die Bedeutung der Veranstaltung und stimmte die Studierenden mit einer 40-minütigen Grundsatzrede zum Thema Europa auf die kommenden Debatten ein.

Im Vorfeld der großen Abschlussdebatte in Duisburg fanden an den teilnehmenden Universitäten bereits Vordebatten mit Gästen aus der Staatskanzlei und dem Büro der Europäischen Kommission in Bonn statt. Diese Debatten, welche in den Kontext der Seminare an den Universitäten eingebettet wurden, behandelten Themen von der Entwicklungspolitik, über die Demokratisierung der EU bis hin zum Freihandelsabkommen CETA.

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Presseinformation vom 05. Januar 2017

Studierende von vier Unis debattieren

Mehr Europa, mehr Demokratie?

[05.01.2017] Die Europäische Union steckt in einer Krise: In vielen Punkten ist man sich uneins – in der Entwicklungszusammenarbeit etwa oder beim Freihandelsabkommen Ceta –, und die Briten steigen gar aus dem Verbund aus. Wie die EU handlungsfähiger wird, debattieren Studierende von vier Universitäten am Donnerstag, 12. Januar, an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Wortgefechte sind garantiert – gesucht werden nämlich nicht nur schlüssige Argumente, sondern auch das überzeugendste Team und der beste Redner. Beginn ist um 12.30 Uhr in Hörsaal LX 1203 am Campus Duisburg.

Die öffentliche Veranstaltung gehört zu der Reihe „NRW debattiert Europa“. Das preisgekrönte Format, das vom Land unterstützt wird, hat UDE-Professor Dr. Michael Kaeding entwickelt. Sein Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europapolitik richtet den verbalen Wettstreit nun schon zum zweiten Mal aus. Auch die Universitäten Bochum, Düsseldorf und Münster machen mit. „Die Studierenden erweitern ihr Wissen zu aktuellen Europafragen und üben sich außerdem in verschiedenen Debattierstilen“, erklärt Kaeding.

Diskutiert wird in Teams – Uni gegen Uni – und im Wartburgformat. Dieser interaktive Stil regt das Publikum an, mitzumachen und die Redner zu fordern. In der Vorrunde trifft Bochum auf Duisburg-Essen, Düsseldorf auf Münster. Die Streitfrage ist: Brauchen wir mehr Kompetenzen für das Europäische Parlament? Die Gewinner sehen sich im Finale wieder, dann geht es um die richtige Antwort auf den Brexit.

Die dürfte auch Franz-Josef Lersch-Mense interessieren. Der NRW-Europaminister und Chef der Staatskanzlei hat sich zu diesem spannenden Wortwechsel angesagt.

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Presseinformation vom Januar 2016

Einladung zu ‚NRW debattiert Europa‘

Universitätsübergreifende NRW-weite Debattierveranstaltung zum Thema Europa

In diesen Monaten wird in NRW angeregt über Europa debattiert. Die Universität Duisburg-Essen, die westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Ruhr Universität Bochum, die Heinrich Heine Universität Düsseldorf sowie die Universität zu Köln haben sich zusammengetan, um ihren Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Debattierfähigkeiten in einem kompetitiven Umfeld auszubauen und gleichzeitig ihr Wissen über europarelevante Fragen zu erweitern. Im Rahmen der dazugehörigen Seminare wurden hierfür von den Unis fünf öffentliche Veranstaltungen organisiert, in denen unterschiedliche Debattierstile vor Publikum ausprobiert und verschiedenste EU-betreffende Themen behandelt wurden. Von grundlegenden Fragen zur Demokratiefähigkeit der EU, über die EU-Klima- und Strukturpolitik, bis hin zur Förderlichkeit von Sanktionen im Ukraine Konflikt wurde ein breites thematisches Feld abgedeckt.

Am Donnerstag, dem 21. Januar, findet nun auf Einladung des Jean-Monnet-Lehrstuhls von Prof. Kaeding in Duisburg die öffentliche und universitätsübergreifende Abschlussveranstaltung der Reihe ‚NRW debattiert Europa‘ statt. Von 14 Uhr bis 19 Uhr treten die Teams der fünf teilnehmenden Universitäten in zwei Runden gegeneinander an. Debattiert wird im Wartburgformat, einem sehr interaktiven Stil, der auch das Publikum dazu anregt mitzumachen und die Redner zu fordern. In den Vorrunden treten einerseits die Unis Duisburg-Essen, Düsseldorf und Bochum, andererseits die Unis Köln und Münster gegeneinander an. Diskutiert wird die Frage ‚Brauchen wir eine gemeinsame europäische Sozialpolitik?‘. Die jeweiligen Gewinner der Vorrunden treffen im Finale zum Thema ‚Braucht die EU eine eigene Armee?‘ aufeinander. Eine Jury, bestehend aus Joachim Fischer (Europe Direct Duisburg), Seralp Güler (Mitglied des Landtages NRW), Ruth Harte (Europe Direct Rhein Kreis Neuss), Markus Hesse (Mercator Stiftung) und Markus Thürmann (JEF NRW) wird das überzeugendste Team sowie die beste Rednerin oder den besten Redner küren. Zu Gast sind außerdem Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen sowie Marc Jan Eumann, Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien. Die Veranstaltung ist öffentlich, für Speisen und Getränke gesorgt. Ein großes und interaktives Publikum ist höchst erwünscht.

 

Donnerstag, 21. Januar 2016, 14 Uhr – 19 Uhr

Universität Duisburg-Essen (Standort Duisburg), Lotharstraße 65, 47057 Duisburg, Raum LX 1203