Media Coverage

Wintersemester 2019 / 2020 NRW debattiert Europa 5.0

 

Schlagabtausch der Argumente

RUB gewinnt Debattierwettbewerb

Europa. Studierende der Sozialwissenschaft belegen bei „NRW debattiert Europa“ den ersten Platz.

Die Trophäe des fünften Landesweiten Debattierwettbewerb, in dem die Europäische Union im Mittelpunkt steht, wurde das erste mal an die Ruhr-Universität Bochum verliehen. Angetreten waren fünf Teams von verschiedenen Hochschulen aus NRW: Universität zu Köln, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Universität Siegen, Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen, die das Finale nach verschiedenen Vordebatten in Duisburg ausrichtete.
Der Schlagabtausch wird bei „NRW debattiert Europa“ im Wartburgformat abgehalten. Das bedeutet, dass sich zwei Teams a drei Redner*innen mit Pro- oder Contraargumenten zu einer bestimmten Fragestellung gegenüberstehen und abwechselnd die Jury von ihrem Standpunkt überzeugen müssen. Im Finale diskutierten Bochum und Münster gegeneinander und jede*r Redner*in hatte sieben Minuten Zeit. Dabei ist die erste und letzte Minute der Redezeit geschützt. In der restlichen Zeit gibt es Zwischenrufe, sowohl aus dem Publikum als auch vom gegnerischen Team, sowie Fragen auf die die*der Redner*in eingehen kann, es aber nicht muss. Die Privilegfrage, die von der*dem ersten Redner*in jedes Teams gestellt wird, muss jedoch beantwortet werden. In der Ausgestaltung der Reden sind die Teilnehmer*innen frei, jedoch wird nach den vier bestimmten Kriterien Inhalt, Schlagfertigkeit, Sprache und Form bewertet.

Das Bachelor und Master Team der Fakultät der Sozialwissenschaft, die von Benjamin Läpple und Dr. Florian Spohr vorbereitet worden sind, traten getrennt, dann aber doch im Finale zusammen an und nahmen die Pro-Haltung zu der Frage ein, ob für die Wahlen zum Europaparlament trotz gesteigerter Wahlbeteiligung eine europaweite Wahlpflicht eingeführt werden sollte. Nicht nur, dass Bochum die letzte Debatte für sich gewann, sonder auch Cylia Ungar, Mitglied des dreiköpfigen Finalistinnen-Teams, gewann die Auszeichnung „Redner*in des Jahres“. Sie freut sich über die Auszeichung, stellt aber klar, dass sie sich wesentlich mehr über den Gesamtsieg des Wettkampfes freue, denn das sei schließlich eine Teamleistung und in ihren Augen wesentlich mehr wert.

:Meike Vitzthum / https://www.bszonline.de/artikel/rub-gewinnt-debattierwettbewerb

 

NRW-WETTBEWERB

Das beste Debattierteam kommt von der RUB

Und die beste Rednerin in NRW auch.

Im landesweiten Wettbewerb „NRW debattiert Europa“ hat ein Team von der RUB am 16. Januar 2020 den ersten Platz belegt. Die Studierenden aus Bochum setzten sich während der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbes an der Universität Duisburg-Essen gegen sieben andere Teams durch.

In den Debatten ging es um Fragen rund um das Motto „Wie bestimmt die Jugend die Richtung Europas?“. Die RUB war im Wettbewerb sogar mit zwei Teams vertreten. Die Bachelor- und Masterstudierenden aus den Seminaren von Dr. Florian Spohr und Benjamin Läpple hatten sich in Blockveranstaltungen im Wintersemester 2019/2020 auf die Debatten vorbereitet. In der Finalrunde traten sie gemeinsam gegen das Team der Universität Münster an und überzeugten die Jury mit ihrer Leistung.

„Alle sind zu einer Einheit zusammengewachsen.“

– Florian Spohr

„Unser Erfolg war eine absolute Teamleistung. Es war rührend zu sehen, wie sich alle unterstützt haben, etwa bei der Ausarbeitung der Argumente, und wie alle im Laufe des Semesters zu einer Einheit zusammengewachsen sind“, sagt Florian Spohr zum Sieg des Bochumer Teams.

Darüber hinaus wurde RUB-Studentin Cylia Ungar als beste Rednerin des Turniers ausgezeichnet.

Zum Wettbewerb

„NRW debattiert Europa“ ist ein Projekt, das Prof. Dr. Michael Kaeding von der Universität Duisburg-Essen unter anderem in Kooperation mit der Staatskanzlei NRW entwickelt hat. Der Wettbewerb bietet Bachelor- und Masterstudierenden die Möglichkeit, ihre Debattierfähigkeit auszubauen und gleichzeitig ihr Wissen über europarelevante Fragen zu erweitern.

 

Wintersemester 2018/2019

Westdeutsche Allgemeine WAZ Duisburg-Mitte vom 18.01.2019

 .          

 

 

NRZ Neue Ruhr Zeitung Duisburg-Mitte vom 18.01.2019

Wintersemester 2017/2018

 

„Was macht man, wenn man einer unangenehmen Frage ausweichen will? Ignorieren zum Beispiel, besser ist es aber so: „Danke für die Frage, ich gehe gleich darauf ein.“ Solche kleinen Finessen haben selbst die jungen Akademiker an der Uni Duisburg-Essen im Ärmel. Zur Veranstaltung „NRW debattiert Europa“ am Dienstag konnte man Nachwuchsdiskutanten im Wettbewerb quasi aufs Maul schauen.“

WAZ vom 16. Januar 2018: https://www.waz.de/staedte/duisburg/beim-debattieren-an-der-uni-duisburg-essen-zaehlt-spontanitaet-id213132221.html

 

 

„Wer kann am besten reden, hat die überzeugendsten Argumente und vertritt seine Position am glaubhaftesten? Studenten von sieben Universitäten treten bei „NRW debattiert Europa“ in der Königsdisziplin der Rhetorik gegeneinander an. Wortgefechte sind beim Finale am kommenden Dienstag, 16. Januar, an der Universität Duisburg-Essen (UDE) garantiert. Ein diskussionsfreudiges Publikum ist ab 12 Uhr (Hörsaal LX 1203, Audimax-Gebäude, Lotharstraße) willkommen.“

WAZ vom 10. Januar 2018: https://www.waz.de/staedte/duisburg/studenten-debattieren-ueber-europa-id213065619.html

 

 

Wintersemester 2016/2017

 

„Hitzige Diskussionen & spannende Wortgefechte waren in dieser Woche an der Universität Duisburg-Essen vorprogrammiert. Denn zum zweiten Mal fand dort die Veranstaltung „NRW debattiert Europa“ statt. Vier Unis treten dabei gegeneinander an, wer die besseren Argumente liefert, gewinnt.“

Studio 47:

 

 

„Professor Michael Kaeding lehrt Europäische Integration und Europapolitik in Duisburg und ist Mitorganisator der Initiative „NRW debattiert Europa“. Er kämpft gegen diesen Eindruck. „Wir wollen Studenten mit diesen Veranstaltungen zusammenbringen, um Meinungen über Europa auszutauschen“, erklärt Michael Kaeding den Ansatz.
Man müsse klar feststellen, dass es Europa nicht gut gehe. „Es gibt das Problem der Legitimation – das Europäische Parlament muss gestärkt werden. Und eine Existenzkrise“, sagt Kaeding mit Blick auf den Brexit.
Lösungsideen gebe es verschiedene. Diese auszuarbeiten und in einer Diskussion zu verteidigen, war die Aufgabe der Debattier-Teams. „Die Studierenden sollen lernen, Standpunkte überzeugend zu vermitteln und auch andere von ihrer Sicht zu überzeugen. Für seine eigene Meinung einzutreten, ist doch der Hauptgedanke der Demokratie“, sagt Kaeding.“

WAZ vom 13. Januar 2017: https://www.waz.de/staedte/duisburg/an-der-universitaet-duisburg-wird-um-europa-gestritten-id209258827.html

 

 

„Denn: Wer im Masterstudiengang „Europäische Politik“ eingeschrieben ist, muss von Berufs wegen an eine europäische Zukunft glauben. Insofern werden die in Europa umhergehenden Gespenster hier besonders sensibel wahrgenommen. Hier studieren quasi die EU-Ghostbuster, Gespensterjäger im Auftrag des europäischen Geistes. Und denen möchte man wünschen, ihre Debatten im kommenden Jahr vielleicht mal abends und in größerer Öffentlichkeit zu führen. Auch NRW-Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense mahnte in seiner Eröffnungsrede: ‚Debatten werden nicht in Hörsälen entschieden, sondern in den sozialen Medien.'“

NRZ vom 13. Januar 2017: http://www.nrz.de/region/studierende-streiten-ueber-die-zukunft-europas-id209259285.html

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen