Die Jury der Abschlussveranstaltung NRW debattiert Europa 2020/2021

Landry Charrier

Dr. habil. Landry Charrier studierte an den Universitäten von Nantes und Düsseldorf. Zwischen 2007 und 2017 lehrte er am Germanistischen Institut der Universität Clermont Auvergne als Maître de conférences. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen (20. - 21. Jahrhundert), die Idee eines Vereinigten Europas und der Friedensgedanke. Zwischen 2010 und 2017 war er Programmbeauftragter des integrierten Studiengangs »Deutsch-französische Studien« (Clermont-Ferrand-Regensburg). Für seine Veröffentlichungen und sein Engagement erhielt er 2014 die PEDR (Promotions- und Forschungsprämie) und wurde 2016 mit der Palmes Académiques (Officier) honoriert. Seit dem 1.09.2017 ist er Hochschulattaché der französischen Botschaft für NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland. Er leitet gleichzeitig das Institut français Bonn.

Stefan Endell

Stefan Endell, Redakteur mit besonderen Aufgaben bei der Neuen Ruhr Zeitung (Essen, Duisburg), hat an der Universität Münster und an der Sorbonne Paris Romanistik und Geschichte studiert und dies mit Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. 1994 kehrte Endell als Stipendiat des französischen Außenministeriums für drei Monate nach Paris zurück. Neben seiner langjährigen journalistischen Tätigkeit für die größte deutsche Tageszeitungsgruppe ist Endell zudem seit Jahrzehnten ein aktiver Gestalter für das zivilgesellschaftliche Franco-Allemand in Europa. Von 2010 bis 2019 war Endell als Mitglied im Vorstand der Vereinigung Deutsch- Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG) zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 25 Jahren ist Endell zudem aktives Mitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg.

Simon Gutleben

Simon Gutleben ist Landesgeschäftsführer der Jungen Europäischen Föderalisten in NRW und der Europa-Union NRW. Beide Vereine setzen sich unabhängig und überparteilich für die Vereinigung der Völker Europas auf einer föderativen, freiheitlichen, rechtsstaatlichen und demokratischen Grundlage ein. Er schloss ein Masterstudium der Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum ab.

“In Zeiten, in denen eine neue politische Polarisierung zu Fragen der Zukunft Europas entsteht, ist es wichtig, dass Ideen inhaltlich diskutiert werden. Das Debattenformat ermöglicht und belohnt gute Argumentationen und die Auseinandersetzung mit anderen Positionen zu einem Thema.”

Joachim Fischer

Joachim Fischer besitzt Migrationshintergrund. Geboren auf der schwäbischen Alb zog es ihn 1994 nach abgeschlossenem Studium in Konstanz (als Dipl.-Verwaltungswissenschaftler) und der Rutgers University/USA (Masters of Science) sowie einem beruflichen Zwischenstopp in Frankfurt am Main nach Duisburg. Dort arbeitet er seitdem in der Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten. Derzeit leitet er dort das Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Duisburg.

„Es ist spannend und aufregend zu sehen, welche Gedanken sich junge Menschen über die eigene Zukunft und die Europas machen und dafür auf höchstem Niveau debattieren.“

 

Ruth Harte

Ruth Harte ist seit Ende 1991 Europabeauftragte im Rhein-Kreis-Neuss und leitet dort seit dem 01.05.2005 das Europe Direct Informationszentrum Mittlerer Niederrhein.

„Ich habe auch im zweiten Jahr des neuen Debattier-Wettbewerbs für Studentinnen und Studenten sehr gerne als Mitglied der Jury teilgenommen, weil es gerade in den jetzigen politisch und wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten so fundamental wichtig ist, für die Europäische Idee und Einigung zu streiten und gleichzeitig das rhetorische Rüstzeug für eine überzeugende Darstellung und Vermittlung der umfassenden EU-Politikbereiche und was sie an Vorteilen für jeden Einzelnen bedeuten können, zu erhalten.“

 

Patrycja Sypel

Patrycja Sypel ist Referentin für Kommunikation der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn.

„Beim Projekt NRW debattiert Europa ist eigentlich nicht wichtig, wer den ersten Preis gewinnt. Viel wichtiger ist die Botschaft, dass es junge Leute gibt, die sich für Zukunft Europas einsetzen und um sie debattieren.

 

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